Entfernung von Haut- und Weichteiltumoren

1. Entfernung von Hauttumoren

 Man unterscheidet zwischen gutartigen Tumoren wie:

- Altersflecken

- Alterswarzen

- kleine Hautsäckchen (Fibroma pendulans)

und bösartigen Hauttumoren wie:

- weißer Hautkrebs (Basaliom, Spinaliom)

- schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)

Die gutartigen Hautveränderungen werden oft aus kosmetischen Gründen operativ entfernt.

Altersflecken oder -warzen umschneidet man nach einer örtlichen Betäubung und schickt diese dann zur feingeweblichen Untersuchung ein. Die Haut wird mit einer Naht verschlossen. Die Fäden werden in der Regel nach 10-12 Tagen wieder entfernt.

Kleine Hautsäckchen (Fibroma pendulans) werden aus kosmetischen Gründen mit einer kleinen örtlichen Betäubung entfernt. Sollten diese breitbasig angelegt sein, verschließt man die Entnahmestelle mit einer Hautnaht, ansonsten ist ein Hautverschluss durch eine Naht nicht nötig.

Die anderen Hautveränderungen, wie auch Muttermale (Leberflecke) sollten immer dann entfernt werden, wenn sie sich verändern oder verdächtig aussehen. Besteht ein solcher Verdacht, umschneidet man den Hauttumor großflächiger, um einen Sicherheitsabstand zum umgebenen Gewebe zu haben.

Die operative Entfernung wird in der Regel in einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Der Verschluß der Entnahmestelle erfolgt dann mit einer Hautnaht. Die Hautfäden werden dann in der Regel nach 12 Tagen entfernt.

 

2. Entfernung von Weichteiltumoren

Hierbei handelt es sich häufig um gutartige Neubildungen von

- Fettgewebe (Lipom)

- Bindegewebe (Fibrom)

- verstopften Talgdrüsen (Atherom)

Diese Tumore müssen nicht unbedingt entfernt werden, meistens werden sie aus kosmetischen Gründen operativ entfernt.

Dies wird in der Regel in einer örtlichen Betäubung durchgeführt, auf Wunsch können diese Eingriffe auch in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt werden.

Da diese Tumore nicht mit dem umgebenen Gewebe verwachsen sind, lassen sie sich nach einem kleinen Hautschnitt meist stumpf aus dem umgebenen Gewebe herauslösen. Anschließend wird die Haut mit wenigen Stichen vernäht. Die Hautfäden werden dann je nach Körperstelle nach 8-10 Tagen entfernt. Das entnommene Gewebe wird zur feingeweblichen Untersuchung eingesandt.

 

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