Schwere Form des Hallux valgus

Unter einem Großzehenballen oder auch Hallux valgus genannt, versteht man eine Abweichung der Großzehe im Grundgelenk in Richtung Kleinzehen. In der Regel ist eine erbliche Vorbelastung vorhanden.
Enges Schuhwerk begünstigt bei entsprechender Veranlagung die Fehlstellung, ist allerdings nicht die Ursache für die Entstehung eines Ballens.
Die Fehlbelastung des Fußes führt zu einer Aufspreizung zwischen den beiden ersten Mittelfußknochen und damit zum Heraustreten des Mittelfußköpfchens. Nicht eine Knochenablagerung, sondern das herausgetretene Mittelfußköpfchen bildet den "Ballen".
Durch einen stark vergrößerten Winkel zwischen erstem und zweitem Mittelfußknochen steht der Großzehenballen sehr weit hervor. Die Großzehe kann sich über oder unter die zweite Zehe schieben oder diese nach außen drängen. Schmerzen, Schwellungen, Hornhaut und Fehlbelastungen entstehen.

 

Behandlung

In diesem Stadium muss eine Umstellung des ersten Mittelfußknochens im Bereich der Basis erfolgen. Manchmal ist auch eine Versteifung zwischen dem ersten Mittelfußknochen und dem ersten Fußwurzelknochen erforderlich. Dies behindert jedoch in keiner Weise den Abrollvorgang im Großzehengrundgelenk.

 

Nachbehandlung und Heilungsprozess

Der Heilungsverlauf dauert mehrere Wochen. Etwa 4-6 Wochen nach der Operation wird ein spezieller Schuh verordnet, der den Fuß in entsprechender Weise stabilisiert und ein Heranführen an die Normalbelastung ermöglicht. Nach 8 bis 12 Wochen ist wieder voller Gebrauch möglich.

 

 

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